Stilvoll den Ozean bereisen
Lippenbalsam, Sonnencreme und Handcreme werden für die Jungfernfahrt eines Kreuzfahrtschiffes in die Antarktis benötigt. Eine Gefahrgutkontrolle, die außerplanmäßige Umbuchung durch den Spediteur und die unvorhergesehene Verspätung des Schiffes führen zu einer Lieferung in letzter Minute zur letzten Station des Schiffes in Europa.
Bereits die Abfahrt in Hongkong verzögerte sich, da sich laut Herstellerangaben in der Sonnenlotion Triethanolamine befinden, die zu den Gefahrgütern gehören. Um Schäden jeglicher Art zu vermeiden, müssen diese Güter unter bestimmten Bedingungen transportiert und speziell verpackt werden. Einige Carrier schließen den Transport von Gefahrgütern zudem komplett aus oder erlauben nur kleine Mengen. Ob es sich um Gefahrgut handelt prüft der Carrier nach Buchung der Sendung und der darauffolgenden Übermittlung der Inhaltsstoffe aller Waren.
In diesem Fall hat die Überprüfung ergeben, dass der prozentuale Anteil von Triethanolamine zu gering war, um die Sonnenlotion als Gefahrgut einzustufen. Trotz des positiven Ergebnisses und der daraus resultierenden, unkomplizierteren Beförderung der Waren, hat die Prüfung dazu geführt, dass der ursprüngliche Fahrplan nicht zu bekommen war. Stattdessen buchte der Carrier die Sendung eigenmächtig auf einen anderen Fahrplan, dessen ETA 8 Tage hinter dem ursprünglichen Termin lag. Dadurch war die planmäßige Ankunft in Norwegen nicht länger realistisch und noch während das Schiff auf dem Weg war, wurde nach einer Alternative gesucht. Dabei stand das IFB Team in permanentem Austausch mit dem Kunden und dem Empfänger der Ware.
Aufgrund der fixen Abfahrten und der großen Relevanz der vergleichsweise kleinen Produkte, sind wir sehr dankbar für das große Engagement, das unser Partner IFB in dieser diffizilen Sache gezeigt hat. Ohne die Flexibilität des gesamten Teams und die lösungsorientierte Herangehensweise hätten die Kreuzfahrtgäste die eisige Antarktis womöglich nicht so sorglos erleben können.