Update: Das Rote Meer und der Frachtmarkt
Im Roten Meer werden nach wie vor Handelsschiffe angegriffen, so dass eine Umleitung um das Kap der Guten Hoffnung unumgänglich ist. Insgesamt entspannt sich die Lage auf dem Seefrachtmarkt jedoch etwas und zuvor befürchtete Szenarien bleiben aus.
Was Sie derzeit auf dem Seefrachtmarkt erwartet
Entspannung gibt es hinsichtlich des „Backlog“ an Ladung, das vor Lunar New Year aufgebaut und mittlerweile wieder größtenteils abgebaut wurde. Derzeit gibt es kaum noch Kapazitätsengpässe auf den Schiffen, so dass aktuell auch relativ kurzfristig gebucht und verschifft werden kann. Der Frachtmarkt hat bereits reagiert und wir beobachten entsprechend fallende Frachtraten. Mit sogenannten Blanksailings (Streichungen von Abfahrten) versuchen die Reeder derzeit erneut den Platz auf den Schiffen künstlich zu verknappen, um einer weiteren Reduzierung der Frachtraten entgegen zu wirken. Die Auswahl an Abfahrten wird somit in den kommenden Wochen reduziert. In der Vergangenheit befürchtete Engpässe in Bezug auf die Leercontainer-Verfügbarkeit haben sich bisher nicht gezeigt und werden aufgrund der derzeit schwachen Anzahl von Buchungen voraussichtlich auch nicht eintreten.
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