Aktuelle Lage im Roten Meer

Die Lage im Roten Meer hat sich am vergangenen Wochenende aufgrund von Angriffen auf mehrere Handelsschiffe drastisch verschlechtert.

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Die jüngsten Angriffe der Houthi auf Handelsschiffe im Roten Meer haben die Reedereien CMA, Maersk, MSC und Hapag Lloyd veranlasst, eine sofortige Aussetzung des Schiffsverkehrs über das Rote Meer anzukündigen. Es ist davon auszugehen, dass weitere Reedereien kurzfristig nachziehen und das Gebiet im Roten Meer meiden werden.

Derzeit ist noch unklar, ob die Schiffe zunächst ankern und die Beruhigung der Lage im Roten Meer abwarten oder ob es einen Umweg der Schiffe über das Kap der Guten Hoffnung geben wird. In jedem Fall ist aufgrund der beschriebenen Situation mit weiteren Verzögerungen für die Schiffe zu rechnen. Eine Umleitung über das Kap der Guten Hoffnung würde bedeuten, dass die Schiffe zusätzlich 10-14 Tage benötigen, um die Häfen des Nordkontinents (Rotterdam, Hamburg, Antwerpen, Bremerhaven, etc.) zu erreichen.

Aufgrund der Ereignisse im Roten Meer wird sich die ohnehin schon angespannte Situation weiter verschärfen. Es ist mit weiteren Erhöhungen der Frachtraten und der Einführung eines Hochsaisonzuschlags zu rechnen. Darüber hinaus sind Verspätungen durch Umleitungen nicht auszuschließen.

Über die Höhe der Frachtraten im Januar können wir derzeit noch keine detaillierten Angaben machen - es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die Raten im Januar stark ansteigen und sich die Raumsituation weiter verschärfen wird. Gerade im Hinblick auf das Chinesische Neujahrsfest ist es ratsam, vorausschauend zu planen und frühzeitig zu buchen.

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